Die Betreiber des Katharinenhofs in Pittenhart, Familie Grundner lud die Schule in Pittenhart und umliegende Kindergärten zu ihrem 1. Winterhoffest mit Adventsverkauf am Donnerstagnachmittag, dem 22.11.18 ein.

Dazu durften die Schüler Selbstgebasteltes und auch Flohmarktartikel an einem Stand verkaufen und bekamen die Gelegenheit, ihre Klassenkasse aufzuwerten.

Die Klassenleiterinnen Frau Hauser mit ihrer 1b und Frau Pröller mit der 3b begrüßten die Aktion, sprachen sich mit den Klassenelternsprechern ab und arrangierten einen Projekttag.

Während die Schulanfänger mit Frau Hauser bezaubernde Teelichter und Anhänger aus Blech prägten und in Blütenform bogen und auch noch Weihnachtskarten bastelten, zogen die Drittklässler in den Werkraum ein, den die Klassenelternsprecherin und zugleich Hobbykünstlerin Frau Anders kurz zuvor mit fünf unterstützenden Schülermamis Frau Gerber, Frau Haslacher, Frau Lochner, Frau Mayer und Frau Schartner mit gesponsertem Material vorbereiteten. Viele Vorarbeiten wurden von Frau Anders und Frau Fritsch Zuhause erledigt.

Und schon ging das Werken los. Es wurde gebohrt, geschnitten, gewickelt, gedrahtet, gekleistert und geklebt. Emsig und ruhig wie die Wichtelmänner durchliefen die Kinder sieben verschiedene Stationen und stellten dabei Stabengerl und –Sterne, verzierte Christbaumkugeln, Türschmuck und Meisenknödelaufhänger in Klassensätzen her.

Auch die Schulbegleitung Frau Hüniger half tatkräftig mit und spendierte zudem selbst genähte Stoffsterne und Schlampermäppchen.

Zwischenzeitlich durfte natürlich die Pause nicht fehlen, in der die Kinder und Erwachsenen mit Muffins und Kuchen versorgt wurden.

Im Nu verging der Projekttag. Klassenzimmer und Werkraum wurden von den Kindern sauber hinterlassen und alle bedankten und verabschiedeten sich mit einem Strahlen im Gesicht.

Plakate für den Stand wurden am nächsten Vormittag in Gruppen überlegt und im Kunstunterricht gestaltet.

Jetzt konnte das Hoffest kommen!

An jenem Donnerstag gab es hausaufgabenfrei und der Besuch des Hofmarktes war nicht verpflichtend, doch es waren nahezu alle Schüler der ersten und dritten Klasse samt Eltern gekommen, um Ihnen stolz die Eigenwerke und sich selbst als Verkäufer zu präsentieren.

Es herrschte eine sehr nette, vorweihnachtliche und gesellige Atmosphäre in der großen Scheune auf dem Katharinenhof, zu der sich viele Gemeindebürger einfanden.

Riesigen Spaß bereitete es, den Schülern beim Errechnen und Wechseln des Geldbetrages zuzusehen. Sie entpuppten sich als geborene Marketender. Dank ihres Einsatzes konnten sie fast die ganze Ware an den Mann beziehungsweise an die Frau bringen. Einen letzten gebastelten Stabstern tauschten die Drittklässler gegen mehrere Tassen Kinderpunsch ein. Und den hatten sie sich redlich verdient, nachdem die Kasse geschlossen und ausgezählt war.

„Wir lernen nicht für die Schule, sondern für das Leben“. Dieser Satz wurde den Schülern auf dem Winterhoffest verständlich.

Beim nächsten Elternstammtisch soll entschieden werden, ob die Klassen den gesamten, erwirtschafteten Betrag in ihre Klassenkassen stecken oder einen Teil des Geldes einem guten Zweck zukommen lassen wollen.