Mittelschule Obing war wieder dabei

Auch heuer nahm die Mittelschule Obing am „Sozialen Tag“ teil. Die Schüler*innen der Klassen 7 bis 9 tauschten am 23 Juni die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz ihrer Wahl und spendeten ihren Lohn. Die Vorfreude in den Klassen war groß. Ein spannender Tag stand bevor, alle Schüler*innen kamen in den verschiedensten Bereichen unter, z.B. in der Ölmühle, beim Schreiner, beim Ofenbauer, auf dem Bauernhof, beim Spengler, beim Maler und im Einzelhandel.

Die Organisation „Schüler Helfen Leben“ ist die größte jugendliche Hilfsorganisation in Deutschland. Seit 1998 organisiert sie den Sozialen Tag — und das mit großem Erfolg. Jährlich nehmen über 70 000 Schüler*innen deutschlandweit an dem Projekt teil und spenden rund 1,3 Millionen Euro. Durch die Spenden können zahlreiche Projekte im Bereich der Jugend- und Bildungsarbeit gefördert werden. Die vielen Freiwilligen und Aktiven vor Ort sichern durch die Unterstützung die Nachhaltigkeit der Partnerprojekte. Dieses Jahr kommt der Erlös von 2375 Euro Projekten in der Ukraine zugute.

Selbstverteidigungskurs für die Mädchen der 6. Klassen

Unter der Leitung der ausgebildeten Taekwondo-Trainerin Christine Hecht sowie der Organisation und tatkräftigen Unterstützung der Jugendsozialarbeiterin Monika Stöckl fand im Mai ein Selbstverteidigungskurs für die Mädchen der 6. Klassen statt. In vier doppelstündigen Trainingseinheiten lernten die Schülerinnen zunächst spielerisch ihr Umfeld im Auge zu behalten, um so möglichst gar nicht erst in brenzlige Situationen zu geraten. Im nächsten Schritt wurde es etwas ernster. Die Teilnehmerinnen sollten nun in verschiedenen Situationen üben deutlich und überzeugend „Nein!“ zu sagen. Anschließend stellten die Mädchen Gefahrensituationen nach, in denen sich ein „Opfer“ aus verschiedenen Griffen eines „Täters“ an Armen und Hals befreien musste.

Ende der zweijährigen Zwangspause für das Lesepaten-Café

Aufgrund der epidemischen Verordnungen und Maßnahmen konnten in den letzten beiden Schuljahren die ehrenamtlichen Lesepaten der Grund- und Mittelschule Obing nicht mehr wie gewohnt tätig sein. Teilweise musste deren Einsatz komplett abgesagt, ausgesetzt, verschoben und unter erschwerten Auflagen sowie unter Einhaltung der Hygienevorschriften durchgeführt werden. Abstandsregelungen sowie das Verbot für Ansammlungen verhinderten 2021 zum wiederholten Male die Abschlussveranstaltung für die in Bereitschaft stehenden Patinnen. Zum Dank für die Unterstützung unserer Grundschüler beim diesjährigen Lesetraining war es aber dem Schulleiter Thomas Duxner und den Grundschullehrkräften wieder möglich, die externen Schulpartner recht herzlich zu einer geselligen Kaffeerunde in den Mehrzweckraum der Schule einzuladen.

Schulweghelfer der Obinger Schule haben den Einsatz erfolgreich durchgeführt 

Wie bereits in den vergangenen Jahren haben auch dieses Jahr - durch die Begleitung und Unterstützung von Schulweghelfern aus der Obinger und Pittenharter Bevölkerung - aus der Obinger Schülergemeinschaft verantwortungsbewusste und engagierte Schüler zusammengefunden. Insgesamt 12 Schülerinnen und Schüler der 8. bis 10. Klassen haben jeweils nach Einsatzplan von ca. 7.30 Uhr bis kurz vor Schulbeginn Dienst an der Ampel in der Obinger Ortsmitte geleistet, um eine sichere Überquerung der Straße für die Grundschüler und Mittelschüler zu unterstützen. Selbst eine Ampel ist für einige Verkehrsteilnehmer kein Hindernis, noch schnell bei gelb oder rot noch über die Ampel zu fahren. Dann kann es zu gefährlichen Situationen kommen, die durch Schulweghelfer vermieden werden können. Somit haben die Schulweghelfer außerordentlich für einen sicheren Schulweg gesorgt. Dafür hat Herr Bürgermeister Huber die Schüler gemeinsam mit Schulleiter Duxner geehrt.

Nachdem die Klasse 2b das Müllheizkraftwerk in Burgkirchen besucht hatte, stellten sich die Kinder die nächste große Frage: „Was passiert mit dem Abfall, der nicht in die Mülltonne gehört, sondern zum Wertstoffhof gebracht wird?“ 

Um diese zu klären, suchten sie den Recyclinghof in Obing auf. Herr Winkler nahm sich sehr viel Zeit für die Grundschüler und stellte jeden Container vor, in dem die verschiedensten Wertstoffe getrennt voneinander gesammelt werden. Dabei durften immer deren Inhalte begutachtet und Fragen gestellt werden.

Der von Lions International initiierte Malwettbewerb zum diesjährigen Friedensplakat steht unter dem Motto : "Mit Mitgefühl führen". Die Schüler der teilnehmenden 6a haben die Aufgabe mit Bravour umgesetzt und es sind sehr schöne Bilder entstanden. Schulsieger war Nico Unrein mit einem sehr aussagekräftigen Bild.