Wohin wird unser Hausmüll gebracht? Was geschieht mit ihm? Diese Fragen beschäftigten die Schüler der Klasse 2b im Heimat- und Sachunterricht. Um sie beantworten zu können, begaben sich die Kinder zum Müllheizkraftwerk nach Burgkirchen, welches nach gut zwei Jahren Pandemie endlich wieder seine Pforten für Schulen öffnen durfte. Die Kosten für die Busfahrt teilten sich das Landratsamt Traunstein und der Zweckverband Abfallverwertung Südostbayern (ZAS).

Frau Burreiner stellte den Grundschülern im Schulungsraum des ZAS einen sehr informativen Werksfilm vor. Beim anschließenden Gespräch erhielten die Zweitklässler wichtige Informationen zur Abfallverbrennung, der damit verbundenen Strom- und Wärmegewinnung sowie zum Umweltschutz. Außerdem zeigte Frau Burreiner Reststoffe der Verbrennung und auch einen Versuch zur Abscheidung von Schadstoffen.

Ein großes Anliegen war für Frau Burreiner, die Kinder zum Einsparen von Abfall und zur Mülltrennung zu sensibilisieren, denn weniger Müll ist schließlich besser für die Umwelt.

Stolz trugen die Zweitklässler beim abschließenden pädagogischen Rundgang durch das Werk Helme zur eigenen Sicherheit. Ihr großer Wissensdurst wurde gelöscht und die Eingangsfragen konnten selbst beantwortet werden. Nachhaltig beeindruckt waren die Schüler vom monströsen Müllgreifer im Bunker und vom Blick in den Verbrennungsofen.

Die Freude der Kinder über das Gastgeschenk war riesengroß. So manche Miniatur-Mülltonne wurde noch auf der Heimreise als Aufbewahrungsbox für Gummibärchen oder Kekse zweckentfremdet.

Ein nächster Unterrichtsbesuch soll die Klasse 2b zum Wertstoffhof nach Obing führen, um einen genauen Einblick in die Trennung von Müll beziehungsweise Wertstoffen zu bekommen.