Nachdem die Klasse 2b das Müllheizkraftwerk in Burgkirchen besucht hatte, stellten sich die Kinder die nächste große Frage: „Was passiert mit dem Abfall, der nicht in die Mülltonne gehört, sondern zum Wertstoffhof gebracht wird?“ 

Um diese zu klären, suchten sie den Recyclinghof in Obing auf. Herr Winkler nahm sich sehr viel Zeit für die Grundschüler und stellte jeden Container vor, in dem die verschiedensten Wertstoffe getrennt voneinander gesammelt werden. Dabei durften immer deren Inhalte begutachtet und Fragen gestellt werden.

„Es gibt Sammelbehälter für weißes, grünes und braunes Glas. Wohin aber mit andersfarbigem oder buntem Glas?“ - Wissen Sie’s?

Herr Winkler erklärte der Klasse, dass jede andere Farbe in den Grünglas-Container gehört.

Auskünfte erteilte Herr Winkler den wissbegierigen Kindern auch darüber, wie die Behälter auf Laster geladen, wohin sie abtransportiert und wie Wertstoffe aufbereitet werden.

Über das schwere Recyclingprodukt von Verbundstoffen aus Verpackungsmaterial staunten die Schüler am meisten. Es findet beim Bau Verwendung.

Auch Grüngut kann in Obing abgegeben werden. Dafür steht eine große Bodenfläche zur Verfügung.

Besonders interessant schienen vor allem die Behältnisse für Bauschutt und Elektroschrott zu sein. So mancher Zweitklässler hätte sich hieraus gern ein Souvenir gefischt und mit nach Hause genommen.

Mit dem Besuch beim Wertstoffhof wurde das Unterrichtsthema „Müll“, das mit der Beteiligung der Klasse 2b an der Pittenharter Müllsammelaktion „Rama dama“ begann und weiter zum Müllheizkraftwerk führte, abgeschlossen.

Von nun an wissen die kleinen Müllexperten, dass Müll nicht gleich Müll ist.